Medientagebuch im Jg. 8

Medientagebuch im Jg. 8

Das Max-Planck-Gymnasium und die AWO Delmenhorst führen im Jahrgang 8 mit der freundlichen Unterstützung des Deutschkollegiums ein Projekts im Bereich der Medienberatung durch.

Es geht um das sog. Medientagebuch. Die Idee dazu stammt von der Drob (AWO Delmenhorst).

  • Die Schülerinnen und Schüler werden gebeten, 14 Tage lang ihr eigenes Nutzungsverhalten zu beobachten und ein Medientagebuch zu führen.
  • Nach den 14 Tagen wird zur Nachbereitung von der jeweiligen Deutschlehrkraft eine
    45-minütige Unterrichtseinheit mit der Klasse durchgeführt.
    Dabei kann jede/r ohne Vorgabe eines Richtwertes überlegen, ob sie/er mit dem eigenen Nutzungsverhalten einverstanden ist. Gemeinsam werden dann Methoden gesammelt, die denjenigen, die etwas an ihrem Nutzungsverhalten ändern möchten, helfen können.

Hintergrund:

Die Nutzung „digitaler Medien“ ist für die meisten Kinder und Jugendlichen, aber auch für viele Erwachsene, Alltagsnormalität. Der Umgang mit den „digitalen Medien“ sowie das Bewegen im Cyberspace sind selbstverständlich, finden aber oftmals unreflektiert statt.
Eine Welt ohne Smartphone, ständige Erreichbarkeit und den permanenten Zugang zu fast unbegrenzten Mengen an Informationen, ist für die meisten von uns kaum noch vorstellbar und bringt viele Chancen mit sich, birgt aber auch Risiken, so fehlt z. B. für viele andere schöne und wichtige Dinge die Zeit.
In den vergangenen Jahren ist nicht nur die Anzahl der Onlinenutzenden stetig gestiegen, sondern auch das durchschnittliche Zeitinvestment für den Onlinegebrauch. Auch wenn dies bei der großen Mehrheit der Onlinenutzenden keine wahrnehmbaren Probleme erzeugt, sind bei einem nicht unwesentlichen Teil des Onlinepublikums ernst zu nehmende Nutzungsmuster feststellbar.

 

Digitale Auszeit – abschalten und doch nichts verpassen

Digitale Auszeit – abschalten und doch nichts verpassen

mySOOFA ist eine Android-App, die kostenlos im Google Playstore heruntergeladen werden kann. Der Name der App steht für SOcial Online FAsting. Diese App ermöglicht es, sich eine Auszeit von sozialen Netzwerken zu nehmen.

Unabhängig von Ort und Zeit kann man mit mySOOFA soziale Netzwerke wie Whatsapp, Facebook, Instagram, Snapchat, Twitter, Skype ganz einfach deaktivieren, ohne Telefonfunktionen, sowie SMS, Internet und andere Apps zu beeinflussen.
Alle Nachrichten werden im Hintergrund abgespeichert und bei Deaktivierung der App können jederzeit wieder alle Informationen abgerufen werden. […]  mySOOFA greift NICHT auf persönliche Daten zu!

Außerdem bietet mySOOFA Funktionen, die von Eltern – möglichst in enger Absprache mit ihren Kindern – genutzt werden können, um die nötige Ruhe z.B. für das Erledigen von Hausaufgaben zu gewährleisten:

  • Haben Sie minderjährige Kinder, die permanent im Netz sind?Dann ist mySOOFA genau das Richtige für Sie. Sie loggen sich mit einem Passwort ein und Ihr Sprössling kann sich wieder mehr auf Sie und seine Umwelt konzentrieren. Auch hier bestimmen Sie, wann der Zeitpunkt gekommen ist, soziale Netzwerke wieder zu nützen.
  • Sie können jederzeit den Zugriff auf Facebook, Messenger, Whatsapp, Instagram, Twitter, Skype und Snapchat nach Ihrem Ermessen auf dem Smartphone Ihres Schützlings sperren. zB. nach der Schule für das Erledigen der Hausaufgaben, nach 18 Uhr oder während Ihres Familienausfluges, um nur einige anzuführen.Wird die Verbindung von mySOOFA am Smartphone getrennt, werden Sie umgehend per Mail darüber verständigt.

Weitere Informationen unter: → mySOOFA

 

Klassenworkshops zur konstruktiven Nutzung von sozialen Netzwerken

7. Jg.: Klassenworkshops mit smiley e.V.

In Kooperation mit dem Kriminalpräventiven Rat (KPR) der Stadt Delmenhorst und der AWO Delmenhorst fand am 23. September im Rahmen der Maxe-Medienberatung ein Workshop im Jg. 7 statt. Bei diesem Workshop, der in gleicher Weise auch mit allen Siebtklässlern in Delmenhorst durchgeführt wurde, ging es um die konstruktive Nutzung von sozialen Netzwerken.

Die Workshopleiter kamen von smiley e.V. (Verein zur Förderung der Medienkompetenz; Hannover). Sie führten die Workshops im Klassenverband mit Beteiligung des Klassenlehrers bzw. Tandemlehrers durch (Dauer: 90 Minuten).

Die Mitarbeiter von smiley e.V. thematisierten die Verantwortung, die alle Nutzer von sozialen Netzwerken füreinander haben. Die Klassen wurden dabei in konstruktive Diskussionen verwickelt, bei denen die Schüler vor allem voneinander pragmatisch eine konstruktive Nutzung von sozialen Netzwerken erlernen sollten. Dabei wurden eigene Erfahrungen reflektiert, aber auch Fallbeispiele, die in der Arbeit von smiley e.V. in anderen Schulen aufgetaucht und begleitet wurden, diskutiert. Im Mittelpunkt stand immer grundsätzlich nicht die Frage, ob Facebook, Whatsapp oder Instagram sinnvoll sind, sondern immer nur das „Wie“.

Delmenhorster Studie zur „Internetabhängigkeit“

Knapp 10% der Jugendlichen zwischen 14 und 16 Jahren betroffen

Der Weser-Kurier (Delmenhorster Kurier) berichtet in seiner Ausgabe vom Dienstag, 10. Februar 2015, dass etwa jeder zehnte Delmenhorster Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren ein abhängiges Verhalten zum Internet zeige.
Dies sei das Ergebnis einer Studie, die vom Aktionsbündnis „Riskanter Konsum“ im Jahr 2014 in den Klassen 8 bis 11 aller Delmenhorster Schulen durchgeführt worden war.

Vertreter des Aktionsbündnisses sehen deswegen einen deutlichen Handlungsbedarf und planen Aktionen in Delmenhorst.
Mehr dazu im Zeitungsartikel: → WK (Delmenhorster Kurier) vom 10. Februar 2015

Weiterer Artikel im Delmenhorster Kreisblatt (dk online) vom 09. Februar 2015

Aktualisierung:

Neuerdings kann auf der Internetseite Aktionsbündnis „Riskanter Konsum“ die Auswertung zur Studie heruntergeladen werden.

Betroffene oder Angehörige können sich bei der awo (drob) Delmenhorst kostenlos beraten lassen. Die Beratungsstelle ist telefonisch unter 0 42 21 / 1 40 55 oder
per E-Mail an berthold@drob-del.awo-ol.de erreichbar.

 

App macht Handynutzung bewusst

Android-App macht Handynutzung bewusst

Besitzer eines Smartphones ärgern sich manchmal selbst darüber, zu viel Zeit mit der Nutzung ihres Geräts verbracht zu haben.

Die kostenlose Android-App Offtime macht dem Besitzer sein Nutzungsverhalten bewusst, indem sie dokumentiert, wann das Smartphone aktiviert und gebraucht wird, welche Apps dabei gestartet werden und wie viel Zeit man damit verbringt. Daraus berechnet Offtime, wie effektiv die Smartphone-Nutzung ist und gibt Tipps, wie man diese zeitlich verringern könnte.

Mehr zu dieser aufschluss- und hilfreichen App im → google play store